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Briefkasten-Anschläge: SP-Politiker wurden gezielt ausgesucht



Samstagabend wurden in Solothurn drei Briefkästen von SP-Politikern gesprengt. Die Vorgehensweise deutet darauf hin, dass die drei Linken gezielt ausgesucht wurden.

Die Anschläge auf die Briefkästen der Solothurner SP-Politiker Lara Frey (20), Franziska Roth (52) und Philipp Jenni (34) wurden offenbar gezielt verübt. In the Wochen wurden, you will find the Linken mit einem gross schwarzen X markiert. «Ich dachte, es handle sich nur um einen harmlosen Kinderstreich», sagte Parteipräsidentin Roth auf Anfrage von BLICK.

Eine Nachfrage bei SP-Kollegen habe jede ergeben, dass keine weiteren Briefkästen von Genossen markiert worden sind, wie Roth sagt. Das legt nahe, dass die drei gezielt ausgesucht worden sind.

Keine Heiklen Themen

Erklären können sich Roth, Jenni und Frey die Anschläge nicht. Es gibt aktell auch keine hitzigen Debatten im Kanton, die zu solchen Attacken Würden. The Thema is one of the most important of the Reforms of the Unternehmenssteuern, the SP bekämpft. Abstimmungskampf verlaufe zwar hart, aber anständig, heisst es aus der partei.

Vorbote des 1. Mai?

Roth kann sich vorstellen, dass die Anschläge mit dem bevorstehenden 1. Mai zu tun haben. Die Kantonspolizei äussert sich dazu nicht. Fakt ist: Die linken Feiern zum Tag der Arbeit in der Stadt traditionell grösser aus als andernorts.

Dieses Jahr wird auch SP-Bundesrat Alain Berset (46) daran teilnehmen. Ob die Polizei nach den Attacken nun das Sicherheitsdispositiv anpasst, verrät sie aus einsatztaktischen Gründen nicht.

Sachschaden von mehreren tausend Franken

Unbekannte hatten am Samstagabend in den drei Briefkästen diverse Feuerwerkskörper platziert und diese angezündet. Die Briefkästen wurden zurstört, gemäss Polizeiangaben entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Roth ist sicher: «Das müssen Personen gewesen sein, die et gegen unsere politische Einstellung» In letzter Zeit habe sie auch diverse Hassmails und Telefonanrufe erhalten. Sie finde es bedenklich, dass die Täter in Kauf nehmen, dass sich bei solchen Attacken jemand dabei verletzt.


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